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27 Oktober 2019
– 15 März 2020

MASI LAC

Kuratiert von Francesca Benini

Projekt entwickelt in Aargauer Kunsthaus


Pressekonferenz
Freitag, 25. Oktober 2019
11 Uhr

Vernissage
Samstag, 26. Oktober 2019
18 Uhr

info praticheInfo und Öffnungszeiten

Hauptpartner
Wissenschaftliche Partnerin
Ausstellungssponsor
Mit Unterstützung von

Julian Charrière

Towards No Earthly Pole

MASI LACAustellungen

Tickets

Besuchen Sie die Website zur Ausstellung: http://events.masilugano.ch/juliancharriere/

Mit der Ausstellung "Towards No Earthly Pole" ehrt das MASI Julian Charrière, einen der innovativsten Schweizer Künstler seiner Generation. Der Titel der Ausstellung stammt vom jüngsten gleichnamigen Projekt Charrières, einem 2017 begonnenen Film, der ihn an Orte geführt hat, wo extreme Klimabedingungen herrschen, darunter der Rhone- und der Aletschgletscher, der Mont Blanc, Island und Grönland. Das Projekt wird nun erstmals im MASI gezeigt. Die Ausstellung wird in der Folge in angepasster Form auch im Aargauer Kunsthaus in Aarau und im Dallas Museum of Art zu sehen sein. 

Die Ausstellung
Julian Charrière hat sich innerhalb der zeitgenössischen Kunstszene von Beginn an als moderner Erforscher positioniert. Er ist bekannt für seine konzeptuelle künstlerische Forschung, die verschiedene Disziplinen durchdringt und kombiniert, von der Geologie und Archäologie über die Physik bis hin zur Geschichte. In Form von Performance-Kunst, Skulpturen, Fotografie und Film bietet seine Arbeit neue und unerwartete Perspektiven auf einige der zentralen Fragen unserer Zeit und der Menschheit im Allgemeinen. Auf seinen zahlreichen Reisen begibt sich der Künstler in die abgelegensten Gebiete der Welt (Vulkane, Gletscher, radioaktive Orte), um mit unkonventionellen Methoden und Materialien die Spannungen und das untrennbare Band zwischen menschlicher Zivilisation und Umwelt zu erkunden.

Die Ausstellung im MASI ist als Diorama konzipiert, in das sich die Besucherinnen und Besucher einfügen können. Die zentrale Projektion ist von einer Rauminstallation umgeben, mit der Charrière die Ausstellungsfläche in eine Szenerie verwandelt, welche die Hauptsujets und Themen des Films reflektiert. Der Künstler sucht das Erlebnis der Besucherinnen und Besucher mittels einer sinnlichen Erfahrung zu verstärken und den Bezug zwischen der Betrachterin oder dem Betrachter und der dargestellten Landschaft zu intensivieren. Neben Neuinterpretationen früherer Arbeiten beinhaltet die Rauminstallation einige neue Werke, die der Künstler anlässlich der Ausstellung im MASI kreiert und für die er sich mit lokalen Subjekten und lokalen Ressourcen auseinandergesetzt hat. Teilweise hat er dabei mit Tessiner Handwerkern zusammengearbeitet.

Der Künstler
Julian Charrière wurde 1987 in Morges in der Schweiz geboren. Momentan lebt und arbeitet der Künstler in Berlin, wo er 2011 unter Olafur Eliasson am Institut für Raumexperimente studiert hat. Während seiner Karriere hat Charrière seine Arbeiten – sei es als Einzelkünstler oder als Mitglied des in Berlin arbeitenden Künstlerkollektivs Das Numen – in Museen und Instituten rund um die Welt ausgestellt, darunter die Parasol Unit Foundation for Contemporary Art in London (Vereinigtes Königreich), das Musée Cantonal des Beaux-Arts in Lausanne (Schweiz), das Centre Culturel Suisse in Paris (Frankreich), das Palais du Tokyo in Paris (Frankreich), das Haus der Kulturen der Welt in Berlin (Deutschland), die Kunsthalle Wien (Österreich), die Neue Nationalgalerie in Berlin (Deutschland), das Reykjavik Art Museum (Island), das Museum of Contemporary Art Tokyo (Japan), die Kochi-Muziris-Biennale (Indien), die 12. Biennale d’art contemporain in Lyon (Frankreich) und die 57. Biennale von Venedig (Italien). Kürzlich hat er seine erste Einzelausstellung im Museo d’Arte Moderna di Bologna (MAMbo) in Italien eröffnet (All We Ever Wanted Was Everything and Everywhere). Charrière wurde mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kiefer Hablitzel Göhner Kunstpreis im Rahmen der Swiss Art Awards 2013 und 2015 und dem Kaiserring-Stipendium für junge Kunst im Jahr 2016.